Warum küssen sich die Menschen? - Ein Kuss - ein biochemisches Ereignis, kein bloßes Ritual.
Explizit beim Küssen wird der Eigenduft des anderen verstärkt eingeatmet und wird über das Vomeronasalorgan (Jacobson'sches Organ) direkt ins limbische System und von dort in die Amygdala übertragen. Die Amygdala interpretiert die Signale sehr schnell: - Entweder ein Warnsignal, wenn fremd oder aggressiv oder als Anziehung, wenn kompatibel. Die Reaktionen sind unbewusst und auch körperlich. Die Herzfrequenz ändert sich,die Pupillen reagieren und der Hautleitwert steigt, das heißt, die Haut wird minimal feuchter.
Atem-, Speichel-, Hautkontakt tauschen Signale über das Mikrobiom aus. Das Nervensystem prüft unbewusst:
- Passt der andere zu mir?
- Fühlt sich Nähe sicher an?
- Gibt es Anziehung oder Abwehr?
Der Kuss bündelt zwei gegensätzliche Systeme:
- Auwahl - Dopamin - Neugier - Aktivierung - Suche
- Bindung - Oxytocin - Beruhigung - Nähe - Vertrauen
Deshalb ist Küssen vor dem Sex als Auswahl zu verstehen und nach dem Sex als Bindung.
Küssen ist wie ein Test und ein Bindungsritual zugleich. Am Anfang sagt der Kuss: "Passt der Mensch zu mir?" - Wenn man zusammenbleibt, sagt er: "Ich bin angekommen, wir gehören zusammen. Wenn wir jemanden küssen, nehmen wir unbewusst seine chemischen Signale auf - das nennt man Pheromone (Prof. Jaeger nannte sie Anthropine). Wir merken sie nicht bewusst, aber unser Körper merkt: "Ja, das passt" oder "nein, das passt nicht". Das Gehirn reagiert sofort! Ein Teil im Gehirn das für Gefühle zuständig ist, wird aktiviert. Es sagt z. B. "Du bist mir sympathisch, ich finde Dich interessant und anziehend. Oder eben das Gegenteil, das wars dann. - Der Körper synchronisiert sich, der Herzschlag, die Atmung, Hautreaktionen, alles passt sich dem Partner an. Wir fühlen, dass diese Nähe gut tut, ohne zu wissen warum.
Küssen ist der schnellste Weg, das Herz, das Gehirn und den Körper des Partners zu spüren. Doch das Küssen bleibt oftmals nicht immer so - und man kann sich auch sattküssen.
So wirkt Küssen anfangs "spannend" und in einer langen Beziehung bleibt der Hautleitwert niedrig und meldet: "alles sicher, keine Aufregung". So kann Nähe "prickeln" oder später "beruhigen".
Küsse können aber auch unangenehm werden. Hier bricht Stress aus und der Körper meldet. Stopp! - Grenze erreicht.
Jaeger schreibt, dass die Lippen süß schmecken und prickelnd wirken wie ein Glas Champagner. (Das nehmen wir, das gefällt mir! ;-)
Merke: Es gibt keine Liebe ohne Eigenduft
Paare, welche über eine lange Zeit sich gegenseitig "eingeatmet" und sehr viel geküsst haben, leben irgendwann in einer Art Bruder-Schwester Beziehung, einer Art WG. Dies ist der Punkt, wo viele Paare einen Therapeuten aufsuchen, weil sie denken, dass mit ihnen was nicht stimmt. - Hier kann ich Entwarnung geben. DAS ist vollkommen normal. Was ist passiert?
at es irgendwann satt. Auf Beziehungen übertragen passiert genau dasselbe: Satt in einer Beziehung bedeutet einen Zustand erreicht zu haben von innerer Genügsamkeit und abgeschlossener Aufnahme - körperlich, seelisch und sozial. Im positiven Sinne ist eine Bindung eingetreten. Der Geruch des Partners, wirkt beruhigend, Frauen schlafen auf der Brust des Mannes liegend gerne ein, der Geruch wird kaum noch bewusst wahrgenommen. Das Nervensystem sagt: Hier ist nichts mehr zu klären, ich bin angekommen. Diese Paare riechen einander nicht mehr aufregend, wie am Anfang, sie regulieren sich gegenseitig.
Doch es kann auch folgendes passieren: Sattheit als Überdruss. Der Partner kommt zur Türe rein, hat nichts gemacht, aber schon die Anwesenheit kann in aggressive Stimmung kippen. Der Geruch des Partners wirkt plötzlich störend, wird als "zu viel", "falsch" oder "abstoßend" erlebt. Der Geruch löst nun Unruhe und Rückzug aus. Hier sagt das Nervensystem: "Ich kann nichts mehr aufnehmen. Etwas stimmt nicht." Ungelöste Konflikte, chronischer Stress, Grenzüberschreitungen und emotionale Überladung sind oft zusätzlich im Hintergrund. - Und denk dran: Nach einem opulenten Mahl geht noch ein Nachtisch. Was bedeutet das für Beziehungen? Affären stellen den Nachtisch dar. Die Lieblingsspeise ist durch. Deshalb hilft ab hier nur Distanz und kein Aufrücken auf die Pelle und keine Szenen. Es hilt nur das Wissen um die Biologie er Liebe. Der Geruch ist ehrlich, er lügt nie, er ist nicht kontrollierbar und umgeht den Verstand. - Aus diesem Grund empfahl Prof. Jaeger Paaren unbedingt getrennt Urlaub zu machen. Jeder soll in einen anderen Teil des Landes fahren. Der eine in die Berge, der andere ans Meer usw. - So wird eine "Einatempause" gemacht und da der Geruchssinn der einzige Sinn ist, welcher Moleküle des anderen in den eigenen Körper schleust, wird durch die Distanz der Duft des anderen im Körper wieder verdünnt und sobald der Duft genug verdünnt ist, kann wieder eine Anziehung stattfinden. Hier grätschen die Anthropine ein, denn anstatt getrennt in Urlaub zu fahren, kann man die Anthropine wechselseitig nehmen, um die Duftstoffe des anderen im eigenen Körper auf molekularer Ebene wieder zu verdünnen. Mehrfach erprobt, mit Erfolg. Der Mann nimmt also die Anthropine der Frau und umgekehrt.
In meinem Buch "Das Vermächtnis des 7. Parfums - Die Liebe" kannst Du lesen,wie ich die Anthropine entdeckt habe, wie ich drei Originalanthropine von ca. 1879 am Pharmaziehistorischen Museum in Basel gefunden habe und einen Selbstversucht mit Anthropin Nr. 22 gemacht habe, aus den Haaren eines Mannes im besten Alter.
Nach mehr als 25 Jahren Forschungsarbeit vermittle ich das Wissen meines Ururgroßvaters Prof. Gustav Jaeger rund um die Anthropine und gebe das Rezept der Herstellung weiter, so dass jeder in der Lage ist, die Anthropine, bzw. die Animaline für seinen eigenen Bedarf herzustellen.
Mehrfach erproben konnte ich auch die Anthropine als Trauerhilfe. Wenn einer der Partner stirbt, so geht auch sein Duft. Wohl dem, der die Anthropine seines Partners besitzt. Den Duft in der Flasche, fixiert auf Globuli. - Man braucht keinerlei Vorkenntnisse, ich erkläre es sehr genau in 2 x 2 Stunden Video, wie man sie herstellt. In Modul 1 erkläre ich die Grundlagen, in Modul 2 die Herstellung. Es gibt zwei Varianten des Kurses, ohne Literatur, oder mit der gesamten Literatur. (Siehe Kursbeschreibung im Shop.)
Du kommst über die beiden folgenden Links jeweils zu der entsprechenden Variante:
Variante 1: MODUL 1 und MODUL 2, ohne Literatur -HIER KLICKEN
Variante 2: MODUL 1 und MODUL 2, mit Literatur - HIER KLICKEN
Der gute Rumi bringt es auf dem Punkt: (Übersetze das Wort Seele hier in seine ursprüngliche Bedeutung, Seele, Sanskrit, schuschma = IchDuft) Ich bin sicher, dass Rumi dies auch so gemeint hat. Merke: Duftaustausch bedeutet "Ewige Erinnerung"! - Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was bessres findet. ... Übersetzt: Gehe nicht mit jemandem ins Bett, den Du nicht sein möchtest und den Du nicht gut genug kennst. Eiweiße austauschen ist mehr als die meisten ahnen, sie schaffen unauslöschbare Seelenverbindungen. Das meint Rumi in folgendem Zitat:
Mit Deiner Seele hat sich meine
gemischt wie Wasser mit dem Weine.
Wer kann den Wein vom Wasser trennen,
wer Dich und mich aus dem Vereine?
Du bist mein großes ICH geworden,
und nie mehr will ich sein dies kleine.
Du hast mein Wesen angenommen,
sollt ich nicht nehmen an das Deine?
Auf ewig hast Du mich bejahet,
dass ich Dich ewig nie verneine.
Dein Liebesduft, der mich durchdrungen,
geht nie aus meinem Mark und Beine.
Dschelal ed-Din Rumi (1207 -1273)
Ich lade Dich ein, mehr über Deinen Eigenduft zu erfahren und das spannende Feld der Liebe einmal vollkommen anders zu betreten. Lerne, wie Du Deinen eigenen Selbsheilstoff aus Deinen eigenen Haaren herstellen kannst. Liebe pur.
Anthropine - Gib der Liebe eine Chance. - Liebe ist innerer Rhythmus, Anziehung und Abstoßung. (Beide Teile sind notwendig.) - Aktiviere den anziehenden Rhythmus in Deiner Beziehung - durch Distanz, oder wechselseitige Einnahme der Anthropine. Dein Partner nimmt Deine und Du nimmst die Deines Partners.
